Hatzenbühl

Hatzenbühl (Foto: Buwer, Lizenz: CreativeCommons by-sa-2.0-de URL: http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/de/legalcode.)


Hatzenbühl bezeichnet sich als älteste Tabakanbaugemeinde Deutschlands. Bereits 1573 soll der Pfarrer Anselm Anselmann Tabak in dem Pfarrgarten bei der Kirche angebaut haben.  Ob Legende oder nicht, Hatzenbühl ist eines der typischen Tabakdörfer der Südpfalz.

Entlang der  Luitpoldstraße, der Hauptstraße von Hatzenbühl, haben sich zahlreiche Tabakschuppen erhalten. Es handelt sich vor allem um ältere Schuppen, die vor dem 2. Weltkrieg errichtet worden sind.  Charakteristisch sind die senkrechten, auf Lücke genagelten Bretter, zwischen denen die Luft ein- und ausströmen kann,  die hohe, schlanke Form der Gebäude und das spitze Satteldach, das meist mit Ludovici-Ziegeln gedeckt ist.  Die meisten dieser Schuppen befinden sich im Garten hinter der Scheune.

Tabkschuppen in der Luitpoldstraße (Bildrechte liegen beim Autor, vgl. Impressum.)

Tabkschuppen in der Luitpoldstraße. (C) 2010, Autor, vgl. Impressum.

In der Lindenstraße, vor allem im nördlichen Abschnitt,  sind etliche der noch vorhandenen Schuppen jüngeren Datums.  Viele Schuppen sind nicht hinter der Scheune, sondern davor errichtet.  Bei diesem Anwesen sind zwei Schuppen nebeneinander gebaut.

Doppelschuppen in der Lindenstraße. (C) 2010, Autor, vgl. Impressum

Doppelschuppen mit Scheune in der Lindenstraße. (C) 2010, Autor, vgl. Impressum

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